BAUSTAHL.
Magazin für Stahlbeton
und Brutalismus-Architektur.
Eine Ausgabe pro Monat. Wir dokumentieren Brutalismus-Bauten zwischen Köln und Konstanz, messen Karbonatisierungstiefen mit Phenolphthalein- Lösung, lesen historische Beton-Rezepturen aus Bau-Akten der 1960er und verfolgen die Denkmalschutz-Diskussion Heft für Heft. Mit Bewehrungs-Plan-Skizze und Schalungsabdruck.
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Gottfried Böhm im Mai 2026 — ein Werkverzeichnis-Update
Sechs Schlüsselbauten von Neviges bis Paderborn, ihre Konstruktion in Stahlbeton und ihr aktueller Erhaltungszustand. Wie Böhm die Werkstatt-Linie seines Vaters Dominikus in die expressive Sichtbeton-Skulptur der späten 1960er übersetzte — und was die Sanierungs-Praxis im Mai 2026 daraus macht.
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Karbonatisierung im Mai 2026 — die Sanierungspraxis
Der pH-Sturz von 12,5 auf unter 9, die Phenolphthalein-Messung nach DIN EN 14630, KKS mit 5-20 mA/m² und Hydrophobierung mit Silan-Siloxan. Eine Verfahrens-Übersicht mit Kosten-Kennwerten Mai 2026 und einer konkreten Strategie für den Düsseldorfer Verwaltungsbau aus Heft 27.
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Pallasseum Berlin im Mai 2026 — eine Bauaufnahme
Das Sozialwohnungs-Hochhaus an der Pallasstraße — 514 Wohnungen auf 14 Geschossen, Sichtbeton-Fassadenplatten 80 mm dick, gebaut über dem NS-Bunker. Eine Mai-Bauaufnahme mit Karbonatisierungstiefen-Messung an der Wetterseite Nord und Stand der Sanierungs-Diskussion.
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Beton-Rezeptur 1965 — die Bewehrungspraxis
Die historische Mischung der 1960er Jahre, Zement-Wasser-Verhältnisse zwischen 0,55 und 0,65, Zuschlag 0/32, Bewehrungsstahl BSt 220/IIIa und BSt 420/IIIb. Eine Bau-Akte aus Düsseldorf 1966 zeigt, womit die Sanierungs-Praxis im Mai 2026 zu rechnen hat.
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Ressorts.
Acht Themenfelder.
Brutalismus ist kein Stil, sondern eine Bauweise. Wer ihn lesen will, lernt zuerst die Bewehrung und dann die Schalung — und nicht umgekehrt.