Jackson soll Familie festgehalten haben
Der Stiefvater des 15 jährigen Buben, der Jackson des sexuellen Missbrauchs beschuldigt, ist am Dienstag für die Anklage in den Zeugenstand getreten.
Der Mann berichtete vor der Jury in Santa Maria (Kalifornien) über Anrufe von Jacksons Neverland-Ranch, in denen die Mutter des Jungen weinte und verängstigt wirkte.
Mit dieser Aussage will die Staatsanwaltschaft ihren Vorwurf untermauern, dass der Popstar im Frühjahr 2003 die Familie gegen deren Willen auf seinem Anwesen gefangen hielt.
Jackson muss sich wegen sexueller Belästigung, Freiheitsberaubung und Kindesentführung vor Gericht verantworten. Nach der Ausstrahlung einer umstrittenen Dokumentation im US-Fernsehen, die den Sänger Hand in Hand mit dem damals 13 Jahre alten Krebspatienten zeigte, soll Jackson die Familie auf Neverland festgehalten und zu einer positiven Darstellung gedrängt haben. Jacksons Verteidigern zufolge hielt sich die Familie freiwillig auf der Ranch auf und konnte nach freien Stücken ein- und ausgehen.
Mit der Aussage des Stiefvaters lenkte die Staatsanwaltschaft nun wieder die Aufmerksamkeit auf die Anschuldigungen des angeblichen Missbrauchopfers in dem laufenden Strafprozess. In der vergangenen Woche hatten Zeugen über zurückliegende Vorfälle mit fünf Buben ausgesagt. Mit der Darstellung dieser Fälle aus den 90er Jahren wollte die Staatsanwaltschaft Jacksons angebliche langjährige pädophile Neigung beweisen.
Michael Jackson mit Pyjama ins Gericht
Eh klar, natürlich im Pyjama, so können ihn die Kinder auch eindeutig wieder erkennen :o)
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